Die 7 marokkanischen Rechnungslegungsgrundsätze.

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  • Was ist das Interesse der Rechnungslegungsgrundsätze?
  • Warum Rechnungslegungsgrundsätze? Welche Ziele?

Rechnungslegungsgrundsätze sind in der Buchführung einzuhaltende Standards, um wahrheitsgetreue Dokumente über die Lage eines Unternehmens zu erstellen.

Die Buchführung hat nach den Grundsätzen der Rechnungslegung zu erfolgen. Diese Grundsätze laufen alle auf die Erstellung von Rechnungslegungsunterlagen zusammen, die ein wahrheitsgetreues Bild der Situation eines Unternehmens widerspiegeln. Es ist ein wesentliches Ziel für die Führungskräfte eines Unternehmens, den reibungslosen Geschäftsablauf sicherzustellen. Das Ziel der Rechnungslegungsgrundsätze betrifft auch die Leser der zusammenfassenden Aufstellungen, die potenzielle Investoren sein können, sowie den Staat, um die Richtigkeit der an ihn gezahlten Steuerbeträge sicherzustellen.

Was sind die marokkanischen Rechnungslegungsgrundsätze?

Rechnungslegungsgrundsätze stellen Standards dar, nach denen die Rechnungslegung zu erfolgen hat.
Die marokkanische Rechnungslegung unterliegt dem Allgemeinen Rechnungslegungsstandardisierungskodex (CGNC), der eine Reihe von Grundsätzen aufführt, die bei der Führung der Konten eines Unternehmens zu beachten sind. Diese Grundsätze zielen alle darauf ab, Buchhaltungsdokumente vorzulegen, die ein echtes und wahrheitsgetreues Bild des Unternehmens widerspiegeln, insbesondere in vermögensrechtlicher und finanzieller Hinsicht. Diese Prinzipien sind sieben an der Zahl:

Das Going-Concern-Prinzip.
Das Prinzip der Beständigkeit von Methoden.
Das Prinzip der historischen Anschaffungskosten.
Das Prinzip der Spezialisierung von Übungen.
Das Vorsorgeprinzip.
Das Prinzip der Klarheit.
Das Wesentlichkeitsprinzip.
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Das Prinzip der Betriebskontinuität:
Gemäß dem Grundsatz der Fortführung des Betriebs muss das Unternehmen seinen Jahresabschluss, der als zusammengefasster Abschluss bezeichnet wird, im Hinblick auf die normale Fortführung seiner Geschäftstätigkeit erstellen. Folglich wird davon ausgegangen, dass sie ihren Jahresabschluss ohne die Absicht oder die Verpflichtung erstellt, in Liquidation zu gehen oder den Umfang ihrer Aktivitäten erheblich zu reduzieren, sofern keine gegenteiligen Hinweise vorliegen.

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Das Prinzip der Beständigkeit von Methoden:
Die Gesellschaft erstellt ihren zusammenfassenden Abschluss, indem sie von einem Geschäftsjahr zum anderen dieselben Bewertungsregeln anwendet. Nur in Ausnahmefällen kann sie Änderungen ihrer Bewertungsmethoden vornehmen.

Die Änderungen der üblichen Regelungen sind in den Zusatzinformationserklärungen (ETIC) zu begründen und deren Auswirkungen auf die Vermögens- und/oder Finanzlage der Gesellschaft zu begründen und zu spezifizieren.

Das Anschaffungskostenprinzip:
Aufgrund des Grundsatzes der historischen Anschaffungskosten bleibt der Eingangswert eines Postens, der in der Buchführung für seinen in aktuellen Geldeinheiten ausgedrückten Betrag am Eingangsdatum erfasst wird, immateriell, unabhängig von der späteren Entwicklung der Kaufkraft der Währung oder des aktuellen Werts Gegenstand, vorbehaltlich der Anwendung des Vorsichtsprinzips.

Das Prinzip der Spezialisierung von Übungen:
Aufwendungen oder Erträge, die sich auf das Geschäftsjahr beziehen, aber nach dem Abschlussstichtag und vor dem Datum der Aufstellung der zusammenfassenden Aufstellung bekannt sind, müssen unter den Aufwendungen oder Erträgen des Geschäftsjahres erfasst werden, das sie tatsächlich betrifft.

Während des Geschäftsjahres erfasste Aufwendungen oder Erträge, die sich auf nachfolgende Geschäftsjahre beziehen, sind von den Bestandteilen des Ergebnisses des laufenden Geschäftsjahres abzuziehen und auf einem Ausgleichskonto zu verbuchen.

Das Vorsorgeprinzip:
Aufgrund des Vorsichtsprinzips sind die gegenwärtigen Unsicherheiten, die voraussichtlich zu einer Erhöhung der Aufwendungen oder einer Minderung der Erträge für das Geschäftsjahr führen, bei der Ermittlung des Ergebnisses für dieses Geschäftsjahr zu berücksichtigen.

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In Anwendung dieses Grundsatzes werden Einkünfte nur dann berücksichtigt, wenn sie sicher sind und am Ende des Geschäftsjahres realisiert werden. Andererseits sind die Belastungen zu berücksichtigen, wenn sie wahrscheinlich sind.

Das Prinzip der Klarheit:
Der Grundsatz der Eindeutigkeit oder Nichtkompensation ist ein Grundsatz, nach dem die Buchungsvorgänge ohne Verrechnung entweder zwischen den Konten der Bilanz oder denen der Gewinn- und Verlustrechnung getrennt erfasst werden müssen, selbst wenn diese Vorgänge eng miteinander verbunden sind. Es ist das Verbot, eine Belastung mit einem Produkt oder einen Vermögenswert mit einer Verbindlichkeit zu verrechnen. Dies ist Teil der Vermittlung eines wahrheitsgetreuen Bildes der Tätigkeit des Unternehmens

Das Wesentlichkeitsprinzip:
Nach dem Grundsatz der Wesentlichkeit müssen die zusammenfassenden Stellungnahmen alle Elemente offenlegen, deren Bedeutung die Beurteilungen und Entscheidungen beeinflussen kann.

Wesentlich sind alle Informationen, die geeignet sind, die Meinung der Leser der zusammenfassenden Darstellung über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu beeinflussen.

Dieses Prinzip findet im Wesentlichen seine Anwendung in Bewertungsfragen und bei der Darstellung zusammenfassender Aussagen.

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